Feldkirchen in Kärnten

In meiner Stadt lässt es sich leben

In der Schule haben wir gelernt, dass die ehemals sumpfige Gegend seit 4000 Jahren bewohnt ist, irgendwann kamen die Kelten, 888 soll „Veldchiricha“ erstmals urkundlich erwähnt worden sein – eine Fälschung! Das Revolutionsjahr 1848 haben die Feldkirchner verpennt (inzwischen gibt’s aber Internet). Die Wahl im 38er Jahr war mit mehr als 99 Prozent "ziemlich eindeutig". Ein Wunder gab's auch, denn ein brennender Dornbusch samt Marienerscheinung führte im 11. Jhdt. zum Bau der Stadtpfarrkirche, und ganz ohne metaphysische Theatralik wurde in der Neuzeit eine FH errichtet.

Eine Brauerei sowie eine Schnapsbrennerei gab's früher ebenfalls, dann eine Leinenweberei und außerdem viele Fleischhauereien mit angeschlossenen Gasthäusern, wo man ein Frischgezapftes bestellt und dazu den mitgebrachten „Lebakas“ genussvoll verspeist hat. Feldkirchner Originale, wie den Wachsenberger Pepe oder den Graf Vike kennt heute niemand mehr. Dafür sorgen jetzt Supermärkte und Handelsketten am Stadtrand für die Entvölkerung der hübschen Biedermeier-Innenstadt. Also alles in allem ist es genauso wie fast überall. Natürlich ist bei diesen Zeilen ein deutliches Augenzwinkern angebracht. Denn Feldkirchen und seine reizvolle Umgebung ist und bleibt eine liebenswerte Wohn- und Handelsstadt und ein wunderbarer Platz im Herzen Kärntens.

 


Fotos © Alfred Schretter (Urheber). Die Fotos sind Referenzen und geben einen kleinen Überblick über meine Arbeiten.

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  • Alfred Schretter

    Berufsfotograf, PR-Berater

    Egg 12 | A-9560 Feldkirchen

    ÖSTERREICH